Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wir sind vier Menschen, die im Arbeitsfeld Gerechtigkeit für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern tätig sein dürfen. Genauer: Andrea für das »forum frauen« des Amtes für Gemeindedienst. Günter für das »forum männer« und Barbara und Linn in der »Stabsstelle für Chancengerechtigkeit« der ELKB.

Und da wir finden, dass unsere Suche nach Gerechtigkeit nicht nur unbedingt in den Teller der Evangelisch-Lutherischen Kirche, sondern weit über den Tellerrand hinaus gehen sollte, wollen wir ab heute ein gemeinsames Tagebuch führen: Darin vier weltgeöffnete und offen unterschiedliche Perspektiven mit Interviews, Impulsen, Inspirationen und Links.

Vier Meinungen, vier Hintergründe, vier Arten zu schreiben, aber ganz sicher ein gemeinsames Herzensanliegen:

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Aktuelles

Wir wollen diesen Tag zum Anlass nehmen das Bewusstsein für Menschen mit Behinderung zu stärken.  In Deutschland leben 10,2 Millionen Menschen mit einer Behinderung, davon 8 Millionen mit einer schweren. Fast jeder zehnte von uns lebt mit einer schweren Behinderung. Allerdings sagen 55% der Deutschen Sie würden in ihrem Alltag keinen Menschen mit Schwerbehinderung wahrnehmen.

zwei Mikrophone und Kopfhörer bereit zur Aufnahme eines Podcasts
Bildrechte: unsplash Jonathan Farber

Die  Evangelisch–Lutherische Kirche in Bayern schreibt zum sechsten Mal den Argula-von-Grumbach-Preis aus. Schirmherrin ist die Buchautorin und Chefredakteurin von Chrismon Ursula Ott.
Der Wettbewerb dient dazu, das Bewusstsein für Chancengerechtigkeit und die Gleichstellung von Frauen und Männern zu fördern. Sein Thema lautet:

Bild des Covers der Zeitschrift mit Titel Familie am Anschlag
Bildrechte: ELKB

Hilfen von Kirche und Gesellschaft sind nötiger denn je
Damit Familienleben gelingt, braucht es tragfähige Beziehungen und bessere gesellschaftliche Rahmenbedingungen, so der Befund in den nachrichten der Evangelisch – Lutherischen Kirche in Bayern in ihrer aktuellen Ausgabe (3/21) mit zahlreichen Autor*innen.

Weinberg im Herbst
Bildrechte: Sven Wilhelm Unsplash

Erinnern Sie sich an das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt20, 1-16)?  Das Reich Gottes wird mit einem Hausherrn verglichen, der Arbeiter einstellt, damit sie seinen Weinberg bestellen.
Jeder Arbeiter – egal wann er eingestellt wurde erhält den gleichen Lohn am Ende des Tages. Alle Arbeiter haben gemeinsam gearbeitet – welchen Platz wir in dieser Kooperation eingenommen haben hängt nicht nur von uns selbst ab, sondern auch vom Zufall, Zeit und Ort.  

Symbolisches Gehirn in Google Farben
Bildrechte: pixabay

Was hat eine barrierefreie Website mit dem Google Algorithmus zu tun? Ziemlich viel!

Der Google Algorithmus listet Webseiten in einfacher Sprache höher als andere. Google möchte dem Suchenden eine schnelle, klare und leicht verständliche Antwort auf die Anfrage liefern. Daher werden im Ranking Inhalte bevorzugt, die möglichst einfach und verständlich aufbereitet sind.

Auf was kann ich achten um online besser gefunden zu werden?

Väter wollen gerne mehr Zeit für die Familie. Auch für Väter beginnt mit der Geburt des Kindes der Start in eine Beziehung zum eigenen Kind.
Bildrechte: privat
Forschungsergebnisse machen deutlich: Väter wollen gerne mehr Zeit für die Familie. Laut Väterreport des BMFSFJ geben über 50 Prozent der Väter an, sich die Kinderbetreuung gerne hälftig mit ihrer Partnerin aufteilen zu wollen, aber nur 18 Prozent tun dies auch tatsächlich. Ein weiterer Befund: Je weniger Stunden Väter pro Woche erwerbstätig sind, desto mehr Zeit übernehmen sie faktisch bei der Kinderbetreuung. Das heißt, es braucht geeignete Rahmenbedingungen und Anreize, damit mehr Väter von Beginn an Verantwortung in der Familie übernehmen.

Care-Arbeit - ob bezahlt oder unbezahlt - ist Frauensache. Das hat bereits der letzte Beitrag in unserem Blog thematisiert. Frauen kümmern sich - um die Kinder, um die vergesslich gewordene Mutter, um den bettlägrigen Schwiegervater, um Haushalt, Einkauf und nicht zu vergessen: gute Stimmung! Zumindest tun sie das zu einem großen Teil. In Vollzeit oder neben der sogenannten Erwerbsarbeit in Teilzeit. Allerdings ohne Lohn und häufig auch ohne Dank und Anerkennung. Es ist einfach selbstverständlich.

Care Themenwoche
Bildrechte: (c) Daniela Dietrich afg
"Was arbeitest Du eigentlich?" ist eine Frage, die oftmals anders gemeint ist. Es ist in der Regel eher die Frage danach, welchem Beruf man nachgeht und womit man sein Geld verdient. Die alltägliche Sorgearbeit, die Menschen leisten, ist damit meistens weniger im Blick. Dabei ist die Fürsorge für Kinder, die Pflege von Angehörigen, die Haushaltsführung, das ehrenamtliche Engagement oder die nachbarschaftliche Hilfe elementar für den Zusammenhalt der Gesellschaft.
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Bildrechte: Lina Osorio (unsplash)

Gerechtigkeit ist ein sehr intensives Bedürfnis. Schon mein 5-jähriger Sohn fordert lautstark Gerechtigkeit ein. So empfindet er es als völlig ungerecht, dass seine kleine Schwester heute noch Schokolade hat, die sie sich für heute aufgespart hat – und er nicht, weil er gestern bereits alles aufgegessen hat. Sein Gefühl ungerecht behandelt zu werden ist echt, verzweifelt, tränenreich und ich kann dieses Gefühl auch mit Erklären nicht auflösen.

Wir sind vier Menschen, die im Arbeitsfeld Gerechtigkeit für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern tätig sein dürfen. Genauer: Andrea für das »forum frauen« des Amtes für Gemeindedienst. Günter für das »forum männer« und Barbara und Linn in der »Stabsstelle für Chancengerechtigkeit« der ELKB.

Und da wir finden, dass unsere Suche nach Gerechtigkeit nicht nur unbedingt in den Teller der Evangelisch-Lutherischen Kirche, sondern weit über den Tellerrand hinaus gehen sollte, wollen wir ab heute ein gemeinsames Tagebuch führen: Darin vier weltgeöffnete und offen unterschiedliche Perspektiven mit Interviews, Impulsen, Inspirationen und Links.

Vier Meinungen, vier Hintergründe, vier Arten zu schreiben, aber ganz sicher ein gemeinsames Herzensanliegen:

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