Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wir sind vier Menschen, die im Arbeitsfeld Gerechtigkeit für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern tätig sein dürfen. Genauer: Andrea für das »forum frauen« des Amtes für Gemeindedienst. Günter für das »forum männer« und Barbara und Anke in der »Stabsstelle für Chancengerechtigkeit« der ELKB.

Und da wir finden, dass unsere Suche nach Gerechtigkeit nicht nur unbedingt in den Teller der Evangelisch-Lutherischen Kirche, sondern weit über den Tellerrand hinaus gehen sollte, wollen wir ab heute ein gemeinsames Tagebuch führen: Darin vier weltgeöffnete und offen unterschiedliche Perspektiven mit Interviews, Impulsen, Inspirationen und Links.

Vier Meinungen, vier Hintergründe, vier Arten zu schreiben, aber ganz sicher ein gemeinsames Herzensanliegen:

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Aktuelles

Anna Machin hat ein neues Buch geschrieben: Papa werden. Die Entstehung des modernen Vaters. Kunstmann Verlag, 270 Seiten, 25 Euro.
Bildrechte: Verlag

An Ostern gehört die Suche bekanntlich dazu. Allerdings nicht nur das aufgeregte Abgrasen möglicher Verstecke im Garten. Um an solch unscheinbaren Orten etwas zu verbergen, suchen Mann und Frau ja erst einmal nach Geschenken, die sie dort ablegen könnten. Ein Tipp kurz vor Ostern: Nie verkehrt ist gute Literatur, denn Zeit zum Lesen hat man meistens doch - nicht nur wegen der Pandemie. Angesagt sind derzeit Bücher, die sich der Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern widmen.

Gerade vor einem Jahreswechsel blicken Menschen mit guten Vorsätzen in die Zukunft.
Bildrechte: Günter Kusch

Wunschlos glücklich – geht das? Ein Mensch ohne Sehnsüchte, Visionen, Phantasien oder Träume ist doch ein ziemlich trostloser Zeitgenosse, oder? Gerade an der Schwelle eines neuen Jahres sind wir besonders motiviert, Vorsätze und Nachhaltigkeiten zu ersinnen und zu erstellen. Aufhören zu rauchen, mehr Sport, endlich abnehmen, weniger Stress und und und. Je älter das Jahr wird, desto mehr dieser gesunden Antreiber bleiben dann auf der Strecke.

Mal ehrlich: Sie haben uns gepackt und gerüttelt - die Wellen von 2020. Anders als in den Jahren zuvor rauschten sie für uns allerdings seltener an Stränden, plätscherten weniger an Seen - zum Surfen waren sie ungeeignet, im Stadion nicht erwünscht.

Es waren Gesellschaftswellen. Auf- und Zumachwellen. Fiebrige Schübe manchmal. Sturm im Brennglas trotz Abschottung: leergefegte Straßen, dunkle Restaurants, einsame Kirchen und Menschen, abgeriegelte Altenheime und zugesperrte Kindergärten. Ein Paradox im Grunde.

Wir sind vier Menschen, die im Arbeitsfeld Gerechtigkeit für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern tätig sein dürfen. Genauer: Andrea für das »forum frauen« des Amtes für Gemeindedienst. Günter für das »forum männer« und Barbara und Anke in der »Stabsstelle für Chancengerechtigkeit« der ELKB.