Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wir sind vier Menschen, die im Arbeitsfeld Gerechtigkeit für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern tätig sein dürfen. Genauer: Andrea für das »forum frauen« des Amtes für Gemeindedienst. Günter für das »forum männer« und Barbara und Linn in der »Stabsstelle für Chancengerechtigkeit« der ELKB.

Und da wir finden, dass unsere Suche nach Gerechtigkeit nicht nur unbedingt in den Teller der Evangelisch-Lutherischen Kirche, sondern weit über den Tellerrand hinaus gehen sollte, wollen wir ab heute ein gemeinsames Tagebuch führen: Darin vier weltgeöffnete und offen unterschiedliche Perspektiven mit Interviews, Impulsen, Inspirationen und Links.

Vier Meinungen, vier Hintergründe, vier Arten zu schreiben, aber ganz sicher ein gemeinsames Herzensanliegen:

mehrFAIR

 

 

Aktuelles

Care Themenwoche
Bildrechte: (c) Daniela Dietrich afg
"Was arbeitest Du eigentlich?" ist eine Frage, die oftmals anders gemeint ist. Es ist in der Regel eher die Frage danach, welchem Beruf man nachgeht und womit man sein Geld verdient. Die alltägliche Sorgearbeit, die Menschen leisten, ist damit meistens weniger im Blick. Dabei ist die Fürsorge für Kinder, die Pflege von Angehörigen, die Haushaltsführung, das ehrenamtliche Engagement oder die nachbarschaftliche Hilfe elementar für den Zusammenhalt der Gesellschaft.
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Bildrechte: Lina Osorio (unsplash)

Gerechtigkeit ist ein sehr intensives Bedürfnis. Schon mein 5-jähriger Sohn fordert lautstark Gerechtigkeit ein. So empfindet er es als völlig ungerecht, dass seine kleine Schwester heute noch Schokolade hat, die sie sich für heute aufgespart hat – und er nicht, weil er gestern bereits alles aufgegessen hat. Sein Gefühl ungerecht behandelt zu werden ist echt, verzweifelt, tränenreich und ich kann dieses Gefühl auch mit Erklären nicht auflösen.

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Bildrechte: Aaron Burden (unsplash)

Das Team von #mehrFAIR geht den August über in die Sommerpause. Unser nächster Beitrag kommt am 6. September. Wir wünschen allen einen erholsamen und gesunden Sommer!

Gender Bias https://www.zeichensetzen.jetzt/gender-bias/
Bildrechte: https://www.zeichensetzen.jetzt/gender-bias/
Hand auf`s Herz: Wie viele dieser Situationen kennen Sie und/oder haben das schon gehört? Frauen reagieren oft emotionaler als Männer. Frauen können besser zuhören als Männer. Frauen können nicht so gut netzwerken wie Männer. Männer können besser mit Technik umgehen. Männer sind unkomplizierter. Männer können dies besser, Frauen das. Erwischt? Frauen sind anders und Männer sind halt so?
Ein Vielfalts-Check der Diakonie
Bildrechte: Diakonie Deutschland

Mit vorgefertigten unreflektierten Vorurteilen und geschlossenen Weltbildern lebt es sich leicht. Alles hat seine Ordnung, man sieht „den Leuten“ an, wer sie sind und braucht sich nicht groß fragen, was sie denken, weil man ja weiß wer sie sind, weil man das ja sieht. Aber ist damit wirklich jemandem geholfen? Kennt man jemanden, nur, weil man eine vermeintlich passende Schublade für ihn oder sie parat hat?

Vier Männer und vier Frauen der Bibel bringen das Leben in Balance.
Bildrechte: Thomas Schreiber

Yoga und Biga - Gesundheit von Mensch & Welt

Am 11. Dezember 2014 wurde Modis Wunsch Wirklichkeit: Der indische Premierminister hatte sich bei einer Rede vor den Vereinten Nationen (UNO) dafür eingesetzt, Yoga mit einem internationalen Tag zu ehren. Dabei standen zwei Ziele im Vordergrund: die gesundheitsfördernden Effekte von Yoga bekannter zu machen und die Yoga-Praxis zur „Förderung der Gesundheit der Weltbevölkerung“ zu verbreiten. Am 21.

Mobilität wird immer noch zu sehr mit Autofahren gleichgesetzt.
Bildrechte: Corinna Dumat (pixelio.de)

Nun soll es also auch noch auf unseren Straßen gendergerecht zugehen? Die Stadt- und Verkehrsplanung ist zu sehr an den Interessen Auto fahrender Männer orientiert, kritisieren die Grünen in Nürnberg. Ihr Wunsch: eine Stadt der kurzen Wege. Und tatsächlich kenne ich – als Pedalritter ohne Furcht und Tadel – das Problem: Es gibt zu wenig Fahrradwege. Oft sind sie durch Motorräder oder Autos zugeparkt.

Hochverrat, Wehrkraftzersetzung und Feinbegünstigung, so lautete das Urteil und es bedeutete den Tod. Sophie Scholl, eine junge Frau, war erst 21 Jahre alt, als sie von den Nationalsozialisten wegen ihres gewaltlosen Widerstands hingerichtet wurde. In dieser Woche am 9. Mai wäre sie 100 Jahre alt geworden.

Initivative Jeder Mensch
Bildrechte: Stiftung Jeder Mensch e.V.

Die Menschenrechte sind ein hohes Gut. Das zeigt sich beispielsweise in der aktuellen Debatte um die neuen Corona-Regelungen, die gerade mit dem Infektionsschutzgesetz verabschiedet wurden. Es zeigt sich auch in der wiederkehrenden Kritik an Staaten wie China, denen die Anerkennung der Menschenrechte abgesprochen wird.

Wir sind vier Menschen, die im Arbeitsfeld Gerechtigkeit für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern tätig sein dürfen. Genauer: Andrea für das »forum frauen« des Amtes für Gemeindedienst. Günter für das »forum männer« und Barbara und Linn in der »Stabsstelle für Chancengerechtigkeit« der ELKB.

Und da wir finden, dass unsere Suche nach Gerechtigkeit nicht nur unbedingt in den Teller der Evangelisch-Lutherischen Kirche, sondern weit über den Tellerrand hinaus gehen sollte, wollen wir ab heute ein gemeinsames Tagebuch führen: Darin vier weltgeöffnete und offen unterschiedliche Perspektiven mit Interviews, Impulsen, Inspirationen und Links.

Vier Meinungen, vier Hintergründe, vier Arten zu schreiben, aber ganz sicher ein gemeinsames Herzensanliegen:

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